Mein Schuhmacher…. Ferenc und seine Liebeserklärung an die Schuhe. – Můj obůvník Ferenc.

Die Erzählung Ferenc war mein allererster deutscher Text, den ich verfasst habe, mit der Absicht es auch mal zu veröffentlichen, also ein klares Konzept, oder ein Gedanke.  Davor habe ich auf Tschechisch mit der ähnlichen Thematik “Das Manifest der Abweichung” verfasst, und selber herausgegeben. Es wurde größtenteils abgelehnt, weil es zu pervers war, für ein Mädchen wir mich, mit 22 Jahren, klar… aber warum auch nicht. Die perverse, aber sehr poetische, und lyrische Besessenheit habe ich behalten, und die Figur Ferenc spezifiziert und vertieft. Eine schreckliche Familiengeschichte, lauter Schuster mit Schuhen… nichts Schönes, aber doch lehrreiches, denke ich. Man denkt darüber nach! In welche Familie wurde ich hineingeboren, stellt man gesetzmäßig die Frage! 

2011 wurde die deutsche Fassung ins Tschechische übertragen (von Lenka Houskova) und als bilinguales Buch beim neuen Verlag Verzone (www.verzone.cz) mit Bildern von Lubomir Typlt herausgegeben. So ist ein einzigartiges Buch entstanden, dass eine Perle ist. Mit der Zeit wird das Buch mehr und mehr geschätzt denke ich, schon die Buchgestaltung ist höchst originell. 

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Zum Inhalt:

Wie groß kann die Liebe zu Schuhen sein? Ferenc (lies Ferenz) – in eine Schumacher-Familie hineingeboren – ist mit diesem Schicksal nicht einverstanden und kann sich schwer damit abfinden. Er macht aus der Not eine ungewöhnliche Tugend. Liebe, Krankheit und Wahnsinn begleiten ihn bis zum kompromisslosen Ende.

 

ImageFoto: Diana Delevova. 

Inzwischen habe ich Ferenc schon mehrmals aufgeführt, in der Form einer Szenischen Lesung, in Prag schon 3 Mal. 

Zum ersten mal im Theater – “Divadlo Reznicka” auf Tschechisch und Deutsch. Der tschechische Nicht-Schauspieler war Petr Kás, aber er spielte ganz toll, hier sind die Fotos: 

Ich, Diana Delevova (Bühnenbild) und Petr Kás (Ferenc)

Die zweite Vorstellung was in Divus: mit zwei anderen Schauspielern, leider konnte Petr Kás nicht mehr spielen. Doch es war wieder anders, und auch interessant. Ferenc war jetzt schizophren, so wie im Buch. http://divus.cc/praha/en/article/b-ferenc-vyznani-lasky-k-botam-b-scenicke-cteni

Bilder. Szene wieder von Diana Delevova: ScenaFerenc Image

 

 

Jakub Gottwald, Pavel Richta, Milena Oda

 Hier auf dem Foto Jakub Gottwald, Milena Oda. Image

 

 

Und die dritte Aufführung als Szenische Lesung werden wir morgen, am 6.11. um 20 Uhr Image

in Dresden im Societätstheater Dresden, im Rahmen Tschechisch-Deutschen Kulturtagen aufführen. 

Ein Radiobeitrag – ein Interview mit mir im Coloradio aus Dresden über die Inszenierung Ferenc, am 6.11.https://soundcloud.com/milena-oda-onetta/milena-oda-ber-die-szenische

Hier nochmal die Lesung im Winter, draußen, in meiner Heimat, mit allen Wintergeräuschen http://www.youtube.com/watch?v=iYZhkyUnnDY – Auf Deutsch::: http://www.youtube.com/watch?v=iYZhkyUnnDY

Zde česky, opět vichr, ale přímo ze Staré Paky: http://www.youtube.com/watch?v=EQYoSuDW8tM PS: Vím, že je to nefér, že o Ferencovi nepíšu také česky, ale někdy prostě myslím německy, jako teď, Ference jsem původně německy napsala a spojuje mě s ním tedy němčina, i když měl premiéru v Čechách. Moc se omlouvám, pokud to někoho zajímá a nemá dostatek informaci. 

Zde je záznam z představení česky s Petrem Kášem:http://www.youtube.com/watch?v=JyF_3pjuoZQ
A zde mimořádné čtení z Radia Slovakia z N.Y.C.-USA, kam jsem byla pozvána:http://www.youtube.com/watch?v=7tQlt9_-rcE
A nutno říct, že celé představení je doprovázeno hudbou Ondřeje Anděry, který složil hudbu pro Ference přímo, patří mu dík. – Die Musik zu Ferenc, zu der Vorstellung komponierte: Ondrej Andera.
 

Die besondere Ausgabe signiert, kauft auf meiner Homepage im Eshop. Jetzt nur für 7 euro… Toto vyjímečné vydání viz Facebook: Ferenc. Die Liebeserklärung an die Schuhe / Ferenc. Vyznání lásky botám, německo-česky lze koupit na Eshopu: www.milenaoda.com za 150 kč, i s osobním věnováním! Neváhejte! Knížka má hodnotu doby…

Im November 2013 spielten wir Ferenc im Sociaetätstheater in Dresden. Es war ein Erfolg!!
Hier ein Radiobeitrag über Ferenc. http://www.radio.cz/de/rubrik/tagesecho/ferenc-eine-szenische-lesung-von-autorin-milena-oda-in-dresden
Es spielten: der deutsche Schauspieler Wolfgang Boos und der tschechische jakub Gottwald. Musik: Ondrej Andera. Regie Milena Oda. Wolfgang Boos spielte – kaum las, als ob er schon selber Ferenc wäre!! Und Jakub begleitete ihn mit dem tschechischen Ferenc. Eine wahre Schizophrenie der Figur! Musik war hervorragend, stellenweise laut, das muss ich verbessern, aber komponiert nur für Ferenc! Danke an Ondrej Andera aus WWW (Prag). Danke ans Theater, das Team, der Direktor Herr Nattermann war sehr lieb und sehr offen. Wir wünschen uns wieder nach Dresden zu kommen! Wir wünschen in Berlin, in deutschsprachigen Ländern zu spielen! Ferenc darf nicht übersehen werden! hier sind die Fotos, danke für ausdrucksvolle Fotos von Foto © Peter R. Fischer (www.photographie-fischer.de).
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.362224537246905.1073741833.172421366227224&type=1
Ferenc2.Wolf-Kuba

Foto © Peter R. Fischer (www.photographie-fischer.de)
Foto © Peter R. Fischer (www.photographie-fischer.de)

Ferenc.1W.Boos
Poster, Ferenc und Milena Oda
Poster, Ferenc und Milena Oda

Jakub Gottwald, Milena Oda, Wolfgang Boos
Jakub Gottwald, Milena Oda, Wolfgang Boos

Ferenc: “Ich lebe in einer einsamen, aber doch sehr geselligen Welt, in der mein Name unwichtig, unbedeutend ist. Ich lebe in einer stummen, aber sehr empfindsamen Gesellschaft, in der Gesellschaft der Schuhe. Ich bin für immer eine Figur, eine Schusterfigur namens Ferenc.
Ich wuchs in einer Schusterfamilie auf. Vom Mutterleib an lag Wohl und Wehe des ahnungslosen Kindes (also meins) in den Händen meiner Eltern. Da meine Eltern, meine Großeltern und meine Urgroßeltern den Beruf der Schuster ausübten (ihr ganzes Herz gehörte immer diesem Beruf), war mein Schicksal dadurch (durch den Samen meines Vaters) besiegelt. Ich war die Saat für die spätere Ernte.” Buch zu bestellen an: http://www.MilenaOda.com
Ich lebe in einer einsamen, aber doch sehr geselligen und empfindsamen Welt, in der Welt der Schuhe.” – “Žiji v němé, ale velmi citlivé společnosti, ve společnosti bot. Provždy zůstanou pouhou figurkou, figurkou v jejich obuvnické dílně.” In: Ferenc. Die Liebeserklärung an die Schuhe / Ferenc. Vyznání lásky botám.

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